ManageEngine ADManager Plus Build 8042: Sicherheitsupdate und wichtige Fixes

ManageEngine ADManager Plus Build 8042: Sicherheitsfixes und Verbesserungen für AD- und Microsoft-365-Verwaltung

ManageEngine hat mit ADManager Plus Build 8042 ein neues Produkt-Update veröffentlicht. Das Update wurde laut offiziellen Release Notes am 22. April 2026 bereitgestellt und enthält mehrere Fehlerbehebungen sowie sicherheitsrelevante Korrekturen.

Besonders relevant ist das Update für Unternehmen, die ADManager Plus für Active Directory, Microsoft 365, Automatisierungen oder in Verbindung mit Log360 einsetzen.

Was wurde verbessert?

Mit Build 8042 behebt ManageEngine unter anderem Probleme bei der Log360-Integration, bei der Log-Weiterleitung an neuere Log360-Versionen sowie bei Microsoft-365-Aufgaben, die über Automatisierungsrichtlinien gestartet werden.

Für IT-Teams ist das wichtig, weil solche Automatisierungen oft für wiederkehrende Benutzer- und Berechtigungsprozesse eingesetzt werden. Wenn diese nicht zuverlässig laufen, kann das Auswirkungen auf Benutzerverwaltung, Compliance und interne Abläufe haben.

Sicherheitsfixes im Update

Besonders wichtig sind die enthaltenen Sicherheitskorrekturen. Laut ManageEngine wurden mehrere Schwachstellen behoben, darunter:

  • ein möglicher unautorisierter Dateizugriff über eine Path-Traversal-Schwachstelle
  • eine Schwachstelle im Orchestration Template, die unautorisierte SQL-Abfragen ermöglichen konnte
  • eine Schwachstelle bei Custom Functions, die unautorisierte Befehlsausführung ermöglichen konnte

Zusätzlich wurde der mitgelieferte Apache Tomcat auf Version 9.0.117 aktualisiert.

Was Unternehmen jetzt prüfen sollten

Unternehmen, die ADManager Plus einsetzen, sollten zeitnah prüfen:

  • Welche ADManager-Plus-Build-Version ist aktuell installiert?
  • Ist ein Update auf Build 8042 oder höher erforderlich?
  • Gibt es ein aktuelles Backup vor dem Update?
  • Funktionieren Microsoft-365-Automationen nach dem Update weiterhin?
  • Ist die Log360-Integration korrekt aktiv?
  • Wurde das Update für interne IT-Sicherheits- oder Compliance-Nachweise dokumentiert?